Lanzarote

Lanzarote allgemein

Schwarze Strände, schwarze Erde, schwarzes Lavagestein. Nicht umsonst hält Lanzarote den Ruf der dunkelsten und damit unwirtlichsten der Kanarischen Inseln. Doch wer das glaubt und ihr damit fern bleibt, verpasst ein unvergessliches Erlebnis. Denn genau diese krassen Kontraste verleihen der Insel ihren einzigartigen Charakter.

Natürlich sollte es stets mein oberstes Gebot sein, Neutralität zu wahren. Schließlich solltest du anhand meiner Beschreibungen frei und gut informiert für dich wählen können, was dir als Reiseziel wohl gefallen würde und was nicht. Aber sei es drum, du wirst es ohnehin beim Lesen bemerken: ich bin Lanzarote total verfallen. Von allen Inseln, die ich bisher besucht habe, hat diese mich am meisten aufgeregt – positiv wie negativ. Warum? Hier einige Gründe:

Allgemeines

Lanzarote allgemein(2)

Lanzarote ist die nordöstlichste Insel des Archipels und liegt nur knappe 140 Kilometer von der marokkanischen Westküste entfernt. Die Landschaft der Insel ist – wie bei den Nachbareilanden ähnlich – stark durch denvulkanischen Ursprung geprägt. Fast drei Viertel Lanzarotes sind mit Lava bedeckt. Am stärksten kann man das im Timanfaya Nationalpark sehen, welcher noch bis ins Jahr 1824 Ausbrüche verzeichnete. DieDurchschnittstemperatur im Jahr liegt auf Lanzarote in der Regel bei 22°C, wobei das Wetter durch die Nähe zum afrikanischen Kontinent von vielen als wärmer als auf den anderen Inseln empfunden wird. 1993 erklärte die UNESCO die komplette Insel zum Biosphärenreservat.

Kulturell bekannt ist Lanzarote durch das Streben des hier geborenen Künstlers César Manrique, welcher mittels hart erkämpfter Gesetze durchsetzte, dass kein Haus auf der Insel höher als die größte Palme sein dürfte. Er wollte so den Massentourismus verhindern und die Schönheit der Insel bewahren. Leider wurde das allerdings im Laufe der Jahre nach und nach von den typischen Hotelhochburgen umgangen. Was man aber immer noch in vielen Orten bestaunen kann, ist das Farbschema, das Manrique in der hiesigen Architektur einführte. So wurden Häuser generell weiß gestrichen und erhielten in Meeresnähe blaue Fensterläden und Türen, während auf dem Land grüne Verzierungen erstrahlen.

Von Teneriffa aus erreicht man Lanzarote über den Flughafen Teneriffa Nord innerhalb von einer knappen Stunde mit dem Flugzeug. Die Anreise mit der Fähre ist dagegen eher umständlich. Hier startet man von Santa Cruz aus über Gran Canaria (ca. 1,5 Stunden Fahrt) weiter nach Fuerteventura (ca. 2 Stunden Fahrt) nach Lanzarote (ca. ½ Stunde Fahrt).

Arrecife – Gemütliche Minimetropole mit Charakter

Arrecife

Hier begann für mich der Frust. Unter Zeitdruck wegen einem wichtigen Termin plötzlich und ohne Vorwarnung festzustellen, dass es auf einer Autobahn mit Rechtsverkehr auch Abfahrten auf der linken Straßenseite gibt – da kann der Puls sich schnell mal erhöhen. Doch es gibt einen Vorteil: Arrecife als Inselhauptstadt ist verhältnismäßig klein, sodass man sich dort nicht wirklich verlieren kann. Sie entwickelte sich von einem kleinen Fischerdorf im 15. Jahrhundert zu einem beliebten Piratenziel, bis sie nach dem Bau zweier Festungen entsprechend verteidigt werden und sich im Laufe der Zeit in den heutigen Ort mit über 50.000 Einwohnern entwickeln konnte.

Ich würde dir raten, das Auto nahe dem Zentrum abzustellen und die Stadt zu Fuß zu erkunden. Es gibt dort zahlreiche kleine Boutiquen, Bars und urige Restaurants, die zum Verweilen einladen. Ebenso schön ist ein Spaziergang entlang der Promenade, wo die Einheimischen sich in den kühleren Abendstunden die Zeit vertreiben. Trotz der Idylle wurde ich den Eindruck nicht los, das die Uhren hier ein klein wenig langsamer als auf den anderen Inseln ticken. Fast etwas zu langsam. Vielleicht lag das aber auch an der Ruhephase nach dem Adrenalinschub auf der Autobahn.

Castillo de San Gabriel – Stadtfestung mit Flair

Castillo San Gabriel

Die kleine Burg namens Castillo de San Gabriel liegt quasi direkt vor den Toren Arrecifes und kann über zwei Brückenwege von der Strandpromenade aus erreicht werden. Sie nimmt die winzige Insel namens Islote de los Ingleses ein und ist ein wichtiges Denkmal der Inselgeschichte. Die Festung sollte der Verteidigung der Stadt gegen die stetigen Piratenangriffe dienen, in ihrer ersten Version aus Holz war das allerdings wenig erfolgreich. Erst nach ihrem Wiederaufbau aus Stein im 16. Jahrhundert konnte sie ihren Zweck erfüllen. Heute beherbergt sie das Archäologische Museum Lanzarotes. Zudem kann man sich ganz prima auf die sie umgebenden Mauern setzen und den Blick auf die Stadt oder gar den Sonnenuntergang genießen. Aus Respekt vor der Geschichte des Ortes erwähne ich natürlich nicht, dass man die alten Kanonen vor dem Castillo ganz prima für ein tolles Foto erklettern kann. Wer macht denn auch sowas…

Castillo de San José – Kunst in historischen Hallen

Castillo Museo de Arte

Okay, man könnte jetzt den Eindruck bekommen, ich wäre auf Lanzarote nur in Burgen unterwegs gewesen. Teilweise richtig. Aber teilweise auch nicht. Denn das Castillo de San José aus dem 18. Jahrhundert hat eine ganz eigene Bedeutung und ist deshalb einen Besuch wert. Durch ihren Bau sollte die Festung den Einheimischen nach zerstörerischen Vulkanausbrüchen und in Zeiten großer Not die Möglichkeit geben, etwas Geld zu verdienen. Man nennt die Burg daher auch “Fortaleza de Hambre”, die Hungerburg. Nach langem Leerstand überzeugte schließlich der berühmte Inselkünstler César Manrique die Inselregierung, das Castillo de San José in ein Museum für zeitgenössische Kunst umzuwandeln – das Museo Internacional de Arte Contemporáneo.

Um ehrlich zu sein bin ich bei meiner Erkundungsfahrt durch Arrecife eher zufällig auf die Festung gestoßen und war beim Besuch der Ausstellungen umso erstaunter darüber, was sich hinter ihren Mauern verbirgt. Erstens weil ich den Ort als Location für die Ausstellung prima fand. Und zweitens weil manche der dargebotenen Kunststücke schon arg am Limit meines sonst sehr toleranten Kunstverständnisses kratzten. Highlight war für mich ein schmaler, pechschwarzer Gang, der sich auf dem Weg vom Burgdach in die inneren Gewölbe abzweigte und mit extrem gruseligen Geräuschen abschrecke. Ich bin ganz schnell vorbei geflitzt und weiß bis heute nicht, ob das zur Ausstellung gehörte oder meine Einbildung nach zu vielen Horrorfilmen war.

Das Wrack der Temple Hall – Ein Geisterschiff fast zum Greifen nahe

Temple Hall

Bist du mit dem Auto von Arrecife aus unterwegs nach Costa Teguise, so wundere dich nicht, wenn auf halbem Weg auf Höhe von Las Caletas plötzlich rechterhand ein riesiges Schiffswrack auftaucht. Nein, es ist keine Halluzination. Das ist die Temple Hall (auch Telamon genannt), ein 1953 in Schottland erbauter Frachter, der auf seinem Weg von der Elfenbeinküste nach Thessaloniki bei einem Sturm zwischen Lanzarote und Fuerteventura Leck geschlagen ist. Um ein größeres Unglück zu verhindern und den Seeweg Lanzarotes frei zu halten, schleppte man das Schiff letztendlich in diese Bucht, wo es seitdem vor sich hin wittert. Für Taucher ist es natürlich ein wahres Paradies. Aber nicht nur das. Gerade als ich das von den Einheimischen als “Geisterschiff” betitelte Wrack betrachtete, legte ein kleines Sportboot nahe dem Riesen an. Schon kurz darauf wurden an den alten Türen angebrachte Seile dafür genutzt, sich aus mehreren Metern Höhe in hohem Bogen ins Wasser zu schwingen. Schade, dass die Temple Hall so nah an der Küste und doch so fern liegt. Ich als Fan verfallender Szenerien hätte gern mal einen Blick in das Innere des Schiffs geworfen.

Cueva de los Verdes – Abenteuertour in das Herz der Erde

Cueva de los Verdes

Der in meinen Augen absolut sehenswerteste Ort der Insel ist die Cueva de los Verdes. Ich war schon nach dem Parken absolut überzeugt, als mir eine Gruppe niedlicher Katzen die Beine umspielte. Was soll ich sagen, als Tierliebhaberin bin ich bei sowas so leicht zu beeindrucken. Nach einem kurzen Fußweg gelangt man an einen großen Felsen, der das Eingangsschild der Höhlen trägt. Wäre dieser nicht, so würde man in der Ebene nichts Ungewöhnliches bemerken.

Linkerhand geht es dann über eine steinerne Wendeltreppe nach unten. Das mehr als 6km lange Höhlensystementstand vor ca. 3000 bis 4500 Jahren durch den Ausbruch des Montaña Corona und gehört heute zu den längsten Lavatunneln der Welt. Im 16. und 17. Jahrhundert nutzten die Einwohner von Lanzarote das System, um sich vor den Angriffen der Piraten zu verstecken.

Etwa 1 km davon begeht man bei der geführten Tour durch die Galerien und man sieht dabei die teilweise bis zu 20m abfallenden Schächte und durch die heiße Lava geformten Tunnel und Formationen. Strategisch gesetzte Beleuchtung der farbenprächtigen Grotten und anschauliche Erklärungen sowie Spielereien von den Guides machen das Erlebnis perfekt. Auch wenn man weiß, dass vor einem schon Tausende Besucher diese Tour mitgemacht haben, fühlt man sich so während des Rundgangs wie ein kleiner Entdecker auf dem Weg in das Innere der Erde. Eine traumhafte Szenerie, die du dir nicht entgehen lassen solltest!

Caleta de Famara – Hang loose mit den Locals

Famara

Schlösser, Vulkane, Städte – du fragst dich jetzt sicher, wo hier auf Lanzarote der Spaß am Sport bleibt. Keine Sorge, auch hier wirst du fündig. Neben den üblichen Kandidaten wie Fahrradtouren, Wandern, Tauchen, Schnorcheln und Golf, gibt es hier natürlich auch den Surfsport. Und selbstverständlich gibt es auch einen hiesigen Ort für den Surfsport:Famara. Ganz den stereotypischen Klischees ist es auch etwas…alternativ, anders, anti. Es liegt an der  Nordküste der Insel, weit abgeschieden von den touristischen Gebieten. Es gibt eigentlich nur eine wirkliche Hauptstraße die dort hinführt, der Rest sind Sandpisten.

Im Dorf angekommen erwarten dich gemütliche kleine Bars und Cafés, schneeweiße Häuschen, Surfschulen und Boardverleih, ein unglaublich perfekter Strand mit herrlichen Wellen und Vertreter der Kategorie “die Boardshorts sind zu groß und rutschen ganz gefährtlich”. Das Ambiente zwischen den Locals und den vielen internationalen Gästen und Einwohnern ist sehr entspannt, fast schon ein wenig träge. Das macht Caleta de Famara zum idealen Ort für einen entspannen Surfurlaub.

Playa Blanca – Urlaubsmekka im Süden der Insel

Playa Blanca 2

Ein Urlaub auf Lanzarote ist kein Urlaub auf Lanzarote, wenn du Playa Blanca nicht gesehen hast. Diese Gegend istDER Touristenort. Aber lass dich jetzt bitte nicht abschrecken. Obwohl man hier die üblichen Handtuchreservierer und Sonnencremeverweigerer antrifft, hat das ehemalige Fischerdorf einen ganz besonderen Charme. Man hat hier versucht, die Architektur nicht allzu sehr dem Massentourismus zu beugen, sodass viele der Gebäude immer noch Dorfatmosphäre versprühen. Einen Großteil der Besucher findet man an den strahlend weißen Stränden mit türkisblauem Wasser, fast schöner als auf jeder Karibikpostkarte. Der Rest schlendert gemütlich über diewunderschöne Strandpromenade. Auf der einen Seite locken dich dort kleine Geschäfte mit Souvenirs sowie Restaurants und auf der anderen Seite thront die Nachbarinsel Fuerteventura mit ihren leuchteten Stränden und dunklen Felsen am Horizont. Also, Touristenziel hin oder her, gönn dir im kühlen Schatten Restaurant mit Blick auf die Segelschiffe auf dem Meer etwas Leckeres und feiere das Leben. Ich hab’s gemacht und kann es nur empfehlen.

Salinas de Janubio – Soooo viele Salzstreuer

Salinas de Janubio

Verlässt man Playa Blanca in Richtung Norden, so sticht sie einem auf dem Weg direkt ins Auge – dieSalzgewinnungsanlage der Salinas de Janubio. In verschiedenen Braun- und Weißtönen, teilweise mit und teilweise ohne Meerwasser ordnen sich dort terassenförmig die Felder über ein ca. 45 Hektar großes Gebiet an. Das ursprünglich durch vulkanische Aktivitäten entstandene und zunächst landwirtschaftlich genutzte Areal, wurde ab 1895 von einer ansässigen Familie Stück für Stück in das Salzwerk umgebaut. Beendet wurden die Arbeiten im Jahr 1945 und bis heute befindet sich der noch genutzte Teil in Betrieb derselben Familie.

Man gewinnt jährlich etwa 2000 Tonnen Meersalz im Jahr, die in der örtlichen Fischerei zur Konservierung, zur Anreicherung von Chlorwasser in Schwimmbecken und natürlich für den Lebensmittelmarkt verwendet werden. Man kann die Produkte der Salinas direkt vor Ort in der Bodega de Janubio und in einigen ausgewählten Geschäften der Insel erstehen. Meiner Meinung nach ist dieses Meersalz eines der schönsten Mitbringsel für deine Liebsten daheim – Staubfänger haben wir doch alle genug, das hier ist wenigstens praktisch.

El Golfo – Farbfilter live

El Golfo

Schon lange vor meinem Besuch der Insel war ich öfter auf ein und dasselbe Foto von Lanzarote gestoßen. Es zeigte eine wunderschöne, stechend grüne Lagune. Gelegen im Schutz großer Felswände, stets aus der Entfernung fotografiert. Entstanden ist sie durch Eruptionen im Jahr 1730 im versunkenen Krater eines Vulkans, mit Algen als Verursacher der Farbe. Natürlich wollte ich das sehen!

Auf ging es also in den Westen der Insel, immer den Ausschilderungen folgend. Vom Parkplatz aus führt ein staubiger Weg den Besucher über die Bergkuppe zur Aussichtsplattform – jetzt war es gleich soweit. Die Neugier stieg.

Ein Schritt, noch einer und dann…die Erkenntnis wie Photoshop einem doch immer wieder die Realität versauen kann. Ja, El Golfo ist wunderschön und das Farbspiel des grünen Wassers mit dem herannahendem Meer und dem Krater ist bombastisch. Aber beim Grünton fühlte ich mich leicht ver…schaukelt. Wirf also einen Blick auf mein Bild – so sieht das Ganze in etwa in Natur und ohne Farbfilter aus. Wenn du schon einmal dabei dort bist, schau auch unbedingt in das nebenliegende Dörfchen El Golfo. Es ist herrlich verträumt und hat wunderschöne kleine Restaurants am Meer mit frischen Fischgerichten.

Timanfaya – Wo man noch mit Vulkanhitze grillt

Timanfaya

Gefragt nach dem absoluten Highlight der Insel Lanzarote führt kein Weg am Timanfaya Nationalpark vorbei. Ich weiß, bei allen Kanarischen Inseln kann man stundenlang über vulkanische Aktivitäten und deren Bedeutung für die Entstehung und Beschaffenheit der Eilande sprechen. Das ist fast schon kalter Kaffee…also…eher kalte Lava. Aber: auf keiner anderen Insel kann man sich die wahre Gewalt der Vulkane so schön vor Augen führen lassen, wie auf Lanzarote. Schon am Eingang des Nationalparkes wacht ein Teufel, die Symbolfigur der Insel, über die Besucher. Nach einer kurzen Fahrt gelangt man auf einen riesen Parkplatz, von dem aus die geführten Bustouren durch den Nationalpark starten. Ein Entdecken auf eigene Faust ist sonst nur noch in geführten Wanderungen erlaubt, alles andere ist verboten und wird auch schärfstens kontrolliert. Also, auch wenn du kein Fan von Touristenmassen sein solltest, setz dich unbedingt in diesen Bus!

Die Geschichte der Vulkanausbrüche auf Lanzarote ist lang und dramatisch. Die mehrere hundert Vulkane und Krater setzten der Bevölkerung im Laufe der Zeit sehr zu. Allein in den Jahren 1730 bis 1736 gab es 6 Jahre lang anhaltende Ausbrüche, die letzten ereigneten sich im Jahr 1824. Es ranken sich viele Geschichten um all diese Geschehnisse, so war zum Beispiel ein Pfarrer von Yaiza Augenzeuge der Lavamassen von 1730 und lieferte mit seinen handschriftlichen Notizen wichtige historische Dokumente. Auch die Heilige Jungfrau Virgen de los Volcanesspielte eine Rolle, die im Glauben der Bevölkerung die gefährliche rote Flut vor einigen umliegenden Dörfern gleich zwei Mal gestoppt hatte.

Timanfaya(2)

All das und mehr wird dir auf der 14km langen Busfahrt erzählt, vor dem Hintergrund riesiger Krater, erkalteter Lavaströme, riesigen Aschefeldern und scharfkantiger Gesteinsformationen. Das ist Geschichte live! Und ein wunderschönes Farbenspiel in traumhafter Naturkulisse gibt es dazu.

Zurück am Parkplatz sind die Attraktionen noch nicht vorbei. Zum Einen lockt das Restaurant El Diablo mit Leckereien vom Lavagrill, zubereitet mit der Hitze des Vulkans. Zum Anderen findest du rechterhand eindrucksvolle Demonstrationen davon, dass die Temperaturen nur wenige Meter unter deinen Füßen immer noch locker 400°Cerreichen. Ein Parkmitarbeiter gießt dabei Wasser in Rohre, die in den Boden eingelassen sind und binnen weniger Sekunden schießt selbiges mit großem Druck in Form einer großen Dampffontäne wieder nach oben. Du kannst dir die “Oooohs” und “Aaaahs” der Zuschauer sicher vorstellen. Und ja, ich geb’s zu, ich war auch fasziniert.

Fazit:

Was bleibt also zu Lanzarote zu sagen. Nun, am ersten Tag habe ich mich noch herrlich über die Insel aufgeregt – am letzten wollte ich fast gar nicht mehr weg. Sie mag vielleicht nicht die größte der Kanarischen Inseln sein, sicher auch nicht die am dichtesten besiedelte oder die modernste. Aber sie hat wirklich Flair und lockt zudem mitSehenswürdigkeiten, Farbspielen und Panoramen, die ich auf den anderen Inseln so nicht gesehen habe. Wenn du auf den Straßen an den Weinfeldern mit dem fruchtbaren schwarzem Boden und den saftgrünen Reben vorbei fährst, wirst du wissen was ich meine. Vergiss nur nicht, den Wein auch zu probieren – der ist sogar international für seine Qualität bekannt.